Pfad der Legenden
von Lelelara3 · 32 Karten
Zwischen verwunschenen Wäldern, vergessenen Ruinen, kosmischer Magie und lodernden Schlachtfeldern wartet hinter jeder Begegnung eine neue Geschichte.
Mit ihrer Laute zieht sie von Taverne zu Taverne und sammelt Geschichten, die sonst längst vergessen wären.
Tief im Wald lernte sie, mit Bäumen und Tieren zu sprechen. Seitdem beschützt sie jeden, der dort Zuflucht sucht.
Sie schwor, ihr Schwert nur für jene zu ziehen, die sich selbst nicht verteidigen können. Diesen Schwur hat sie nie gebrochen.
Wo Hoffnung verloren scheint, erscheint ihr warmes Licht. Man sagt, selbst die dunkelsten Orte würden in ihrer Nähe heller.
Kein Pfad ist ihr zu verborgen und keine Spur zu alt. Wer sich im Wald verirrt, hofft insgeheim, von ihr gefunden zu werden.
Türen, Schlösser und Wachen waren für sie noch nie echte Hindernisse. Nur warum hinterher immer etwas fehlt, weiß angeblich niemand.
Sie war nie die Größte oder Stärkste ihrer Truppe. Doch als alle anderen zurückwichen, blieb sie stehen.
Ein einziges altes Zauberbuch weckte ihre Neugier. Heute besitzt sie eine Bibliothek voller Bücher, die sie besser nicht geöffnet hätte.
Jahre der Übung lehrten sie, Körper und Geist vollkommen zu beherrschen. Nur bei Süßigkeiten versagt ihre Disziplin regelmäßig.
Als Räuber ihr Dorf bedrohten, griff sie zur größten Axt, die sie finden konnte. Seitdem hat niemand mehr nach einer zweiten Warnung gefragt.
In einer sternlosen Nacht schloss sie einen Pakt mit etwas aus der Dunkelheit. Was genau sie dafür versprach, erzählt sie bis heute nicht.
Schon als Kind flackerten Lichter, wenn sie wütend wurde. Irgendwann verstand sie, dass die Magie nicht gelernt werden musste – sie war immer ein Teil von ihr.
Ihr erster Gefährte war ein verletzter kleiner Wolf am Wegesrand. Inzwischen folgt ihr ein ganzes Rudel freiwillig durch jede Gefahr.
Ihr erster Trank sollte eigentlich nur gegen Müdigkeit helfen. Nach der Explosion beschloss sie, das Rezept unbedingt weiterzuentwickeln.
Sie trägt keine große Waffe und sucht keinen Ruhm. Trotzdem verdanken unzählige Abenteurer ihr, dass ihre Geschichte weitergehen konnte.
Auf einer alten Karte entdeckte sie einen Ort, den angeblich niemand je erreicht hatte. Noch am selben Morgen packte sie ihren Rucksack.
In einer Vollmondnacht antwortete der Wald zum ersten Mal auf ihren Ruf. Seitdem wacht sie über jene Wesen, die nur im Mondlicht erwachen.
Für sie sind Duell und Tanz fast dasselbe. Jeder Schritt folgt einem Takt und jeder Klingenschlag wird Teil ihres nächsten Liedes.
Vor einem zerbrochenen Tempel legte sie einen Eid ab, niemals vor der Dunkelheit zu weichen. Selbst Jahre später leuchtet dieser Schwur noch auf ihrer Klinge.
Sie lernte, sich zwischen Licht und Schatten zu bewegen, ohne eine Spur zu hinterlassen. Oft bemerkt ihr Gegner sie erst, wenn der Kampf bereits vorbei ist.
Ihre ersten Beschwörungen sollten eigentlich nur ein paar Fragen an die Vergangenheit beantworten. Leider waren die Toten erstaunlich gesprächig.
Bei ihrer Geburt tobte ein Gewitter über dem ganzen Tal. Seitdem scheinen Blitz und Donner ihr zu folgen, egal wohin sie geht.
Tief in einem Pilzwald begegnete sie einer kleinen Fee, die ihr einen Handel anbot. Bis heute ist unklar, wer von beiden dabei eigentlich wen ausgetrickst hat.
Sie jagt dort, wo selbst erfahrene Waldläufer nicht weitergehen. Im Nebel sieht man meist nur kurz das Leuchten ihrer Augen, bevor sie wieder verschwindet.
In einer uralten Ruine fand sie einen Hammer voller vergessener Zeichen. Als sie ihn berührte, begannen dieselben Runen auf ihrer Rüstung zu leuchten.
Andere mussten sich zwischen Klinge und Zauberei entscheiden. Sie beschloss einfach, beides gleichzeitig zu meistern.
Niemand weiß genau, was passiert, wenn sie einen Zauber wirkt – am wenigsten sie selbst. Bisher ging es meistens gut. Meistens.
Lange hielt sie die kleinen Schuppen auf ihrer Haut für ein seltsames Mal. Erst als sie zum ersten Mal Feuer spuckte, stellte ihre Familie keine weiteren Fragen.
Eines Nachts erkannte sie zwischen den Sternbildern dieselben Muster, die sie in den Wurzeln des Waldes gesehen hatte. Seitdem weiß sie, dass Himmel und Erde miteinander verbunden sind.
Sie fiel einst in einer Schlacht, an die sich heute kaum jemand erinnert. Doch irgendetwas weigerte sich, ihre Geschichte dort enden zu lassen.
Ein einziges Lied brachte den Hof einer mächtigen Erzfee zum Schweigen. Seit dieser Nacht begleitet Feenmagie jede Melodie, die sie spielt.
Hoch über den Wolken fand sie ein junges Drachenwesen, das niemand zähmen konnte. Sie versuchte es nicht – und genau deshalb entschied es sich für sie.